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WANDEL & GESTALT
VERSTEINERT sind die Götter in der Halle.
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Die Götter wandeln durch den grünen Park,
wenn Menschen sie vertreten auf den Sockeln.
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Die kleinen Vögel nisten unterm Kleid der halbentblößten göttlichen Figuren.
Bei Regen sitz ich unter einem Schirm.
Die Parkfiguren bleiben, wo sie sind.
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Die Sonne sieht die schönen Götterbilder
von allen Seiten, nur von Norden nicht. Das Füllhorn unterm Arm mit reifen Früchten, die vollen Brüste, der erfüllte Leib:
Demeter stellt hier selber sich zur Schau,
gelassen, unbewegt auf ihrem Sockel.
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Die Götter stehen da und rührn sich nicht. Mich rühren sie jedoch, ich bin bewegt. Die Sommerlinde mit den samtenen Blättern blüht früher als die winterliche glatte. Die Schwände gründeln auf dem Weihergrund.
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Die Augen wandeln um die Götterbilder. Die Götterbilder drehn sich vor den Augen.
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BERLINER AMAZONE
Bronzestandbild von Louis Tuaillon im Lustgarten
Die nackte Amazone auf dem Pferd
sitzt ohne Sattel, ohne Kleid, im Hemd. Das Pferd ist ungezügelt. In der Hand hält sie den Bogenrest wie einen Zügel.
(In Wirklichkeit den Griff von einer Axt,
die damals abgeschraubt war, als ich dort
zum ersten Mal die Amazone sah,
anmutig streitend unterm Dirndelstrauch.)
Die freie Brust verweist auf die bedeckte.
Im Haar ein Knoten und im Pferdeschwanz. Das Epsilon erscheint als ihr Gesäß.
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Die Fünf erblüht, es ist das Epsilon, in Rosen- und in anderen Gewächsen. Die Nachtigallen schlagen in den Büschen, und in Arkadien blüht die Heckenrose.
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Die kleinen Leute bilden einen Chor
ums Atelier des Malerenkels Achim.
Die Marmorzwerge wurden Gastarbeiter. Er hatte sie vom Süden hergeholt zusammen mit den Kalksteingötterbildern.
Die Zwerge sind dem Enkel untertan.
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