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B L A N K V E R S E A U S W I E P E R S D O R F
PARK & WASSERHEIDE
DIE Linde reicht der Eiche einen Finger. Die schön verzweigten Blätter rührt der Wind. Die grüne Gänsehaut vor blauem Himmel ergreift auch mich und den entwöhnten Rücken. Man sieht das Rauschen in den hohen Bäumen. Die Parkanlage scheitelt mein Gemüt.
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Die Unkenrufe aus dem Märchenwald berufen sich auf meine Gänsehaut. Ein Reiher überfliegt im Park den Weiher.
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Das Ufer lacht, die Lippe spiegelt sich.
Kalmus und Schwertel paaren sich im See.
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Die Parkfiguren sind schon aus dem Häuschen.
Sie stehen frei und stumm im Sonnenlicht. Der Götterhimmel hat sich schön belaubt. Die Vögel werfen ihre Eierschalen
aus den belebten Nestern ihrer Brut.
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Der Westwind bläst die Nester von den Bäumen. Die Vögel sind schon flügge, und das Nest
wird allzuleicht die Beute eines Hauchs.
Die Gabelweihe segelt vor dem Wind.
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Die Eichen grünen in den blauen Himmel.
Dort unsichtbar und gelb ruft der Pirol.
Er ruft nach mir und baut sein Nest im Ohr.
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Die Hängebuche bildet eine Laube,
in der ein Liebespaar verborgen ist.
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Die Glockenblumen läutern meine Augen,
die halbe Schale eines Amseleis behütet meinen Finger wie ein Hut.
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Die Schwäne gründeln auf dem Grund des Teichs. Der Käfer auf dem Rücken nach dem Fall aus Leibeskräften dirigiert das All. In Schwefelringen um die Pollenpfütze läuten die Unken aus dem Märchenwald.
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Die Skaterinnen stöckeln durch den Kies
so unbeholfen, stolpern auf dem Weg.
Als Engel flogen sie durchs flache Land,
auf asphaltierten Wegen durch den Wald.
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LEDA
Die Regentropfen auf geweihter Fläche
des Wasservierecks einer runden Erde.
Begriffen hat der Weiher seinen Stein.
Das stille Wasser und die halben Kreise. Die Frösche quaken, und die Wasserwellen
verraten, wo der Frosch verborgen ist.
Die Binsen stehen in geweihtem Wasser.
Die Lindenzweige nahen sich dem Glas, sie stoßen mit den Blüten an den Spiegel. Die Schwertel grüßt vom Ufer den Pirol.
Der pfeift aus dem verborgenen Versteck. Die Schwäne peitschen auf das dunkle Wasser. Mit e i n e m Flügel kommen sie nicht hoch.
Zum Starten ist der Weiher viel zu klein. Im Wasserspiegel säubert sich der Gott für Leda, die ihn gleich empfangen wird.
Den Gott umringt lebendiger Heiligenschein.
Die schwarzen Wellen spiegeln sich im Flint.
Zufrieden schwimmt ein Schwan auf seinem See mit e i n e m Fuß und e i n e m Sonnensegel.
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