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Zeichnung

GRILLE UND HEIMCHEN
von John Keats

Die Erde singt und niemals schweigt sie stille:

Wenn alle Vöglein, hitzeschwach, Verstecke

Wo Bäume kühlen, suchen, läufts von Hecke

Zu Hecke übers frische Heu: die Grille,

Die Grillenstimme ist das – unerreicht

In Sommers Lustbarkeit, so nimmermatt

In ihrer Lust – und danach freudensatt

Ruht sie am lieben Halm und fühlt sich leicht.

Die Erde dichtet: dichtet immerwährend,

Wenn eines stillen Abends, da verfroren

Der Winter Stille wrang, vom Ofen schrillt

Des Heimchens Lied, sich in der Wärme mehrend,

Klingt einem, der im Traum schon halb verloren,

Auf grasbegrünten Hügeln sängs die Grille.


Zeichnung  Namenszüge


zum Seitenbeginn Quelle: 10/04 - ungedruckt